TRIO FRANCONIA

Trio Franconia

The Bamberg based newly formed Franconia Piano Trio ( named for the patron saint of Franken) is made of Tomoko Ogasawara (pno), Bart Vandenbogaerd (vln) and Matthias Ranft (cl) with both string players occupying key seats in the Bamberger Symphony- Bayerish State Philharmonic as first Concertmaster and first Cellist respectively.

At the present time we offer the following programs:

S.Rachmaninoff: Trio "élégiaque"  g-minor
M.Ravel: Trio a-minor
F. Schubert : Trio  Es-major  Op.100


J. Haydn : Trio  e flat -minor  Hob.XV:31
R. Schumann : "Fantasiestücke"  Op.88
A. Dvorak : Trio f-minor Op.65


F. Schubert :  "  "Notturno" Es-Dur  D.897
J. Brahms  : Trio C- Dur Op.87
L.v.Beethoven :  Trio B-Dur "Erzherzog" Op.97
  

Upcoming concerts:  24.09. 2016  in Fürth Schloss Burgfarnbach    Ausverkauft!
                                 19.11.2016   in Bamberg   Spiegelsaal des E.T.A. Hoffmann Theaters
                                 25.01. 2017  in Halle  Aula Konzert Universität Halle
                                 21.10.2017   Tiengen /Freiburg
                                 07.05.2017   Konzerthalle Bamberg  
                                                      Messiaen Quartett mit Jörg Widmann (Klarinette)
                                 19.02.2018  in Coburg Theater 

Presse in Schweinfurt

Vollendete Kammermusik

Das Klaviertrio Franconia spielte im Theater Stücke aus über 100 Jahren Klavierkammermusik

SCHWEINFURT (etv) Wieder einmal kam das Publikum im Foyer des Schweinfurter Theaters in den Genuss eines vollendeten Kammermusikabends: Das Klaviertrio Franconia schlug mit seinem Programm einen Bogen über 100 Jahre Klavierkammermusik, angefangen von der Kompositionskunst eines Joseph Haydn im ausgehenden 18. Jahrhundert (Klaviertrio C-Dur Hob XV:27) über den späten Franz Schubert (Klaviertrio Es-Dur op. 100) bis hin zum reifen Johannes Brahms (Klaviertrio c-Moll op. 101).
Der Zusammenschluss des Belgiers Bart Vandenbogaerde als Geiger 1. Konzertmeister der Bamberger Symphoniker mit Matthias Ranft, Solocellist desselben Orchesters, und der japanischen Pianistin Tomoko Ogasawara kann nur als Glücksfall gewertet werden. Hier resultiert aus einem so tiefen Verständnis und gemeinsamen Eindringen in strukturelle und emotionale Schichten der Werke, dazu ganz offensichtlicher Harmonie auch im menschlichen Bereich, ein ungemein dicht gewebtes miteinander Musizieren. Völlig ausgewogen klangen die Instrumente, Dominanz gab es nur dort, wo sie der Notentext verlangt. Volltönend, weich und rund das Cello von Matthias Ranft, hell und klar die Violine von Bart Vandenbogaerde, farbenreich und differenziert Tomoko Ogasawara am Flügel. In rauschhafte Virtuosität können die drei Künstler ausbrechen, diese völlig selbstverständlich scheinbar anstrengungslos präsentieren. Unvermittelte Stimmungswechsel lebt das Trio in perfekter Übereinstimmung und bestechender Schlüssigkeit.

Souverän, beeindruckend, überwältigend

Ein fröhlich motorischer Impetus bei Schubert läuft hinein in einen grandios ausmusizierten Allegro- Schluss. Intensiv ist die Wirkung auch im Andante con moto; dem Trio Franconia gelingt nicht nur hier ein völliges sich Einlassen auf die Musik, ein Erspüren und Ausdrücken des Charakters. Sinfonisch der anfängliche Gestus bei Brahms; umso umschatteter, spannend und geheimnisvoll kann sich der Erzählteppich im zweiten Satz entfalten. Ogasawara zaubert leuchtend leichte Arpeggien im Andante grazioso; die Pianistin, Ranft und Vandenbogaerde schaffen ein liebevolles Spiel mit geschmackvoll ausgekosteten volkstümlichen Elementen, niemals manieriert oder übertrieben.
Von Anbeginn hatten die drei Künstler auch bei Haydn den elegant-heiteren Ton, das rechte Tempo, den tänzerischen Ausdruck, die frühlingshafte Zartheit getroffen: Sanft, aber zupackend, deftig, aber dennoch delikat, schickten sie das Werk in den Raum, musizierten freudig, mit- und hinreißend! Das war souverän, beeindruckend, überwältigend, leider vergänglich – Bravi und Jubel!
                      Main-Post Würzburg und  Schweinfurter Tagblatt   29.01.2019 / Elke Tober-Vogt

NEUE PRESSE in Coburg

Im Sog starker Melodien

Klangfülle und Melodienseligkeit: Das "Trio Franconia" der Bamberger Symphoniker begeistert die Coburger Musikfreunde im Kongresshaus Rosengarten.

Coburg - Beim Konzert der Gesellschaft der Musikfreunde Coburg spielten Musiker aus Belgien, Deutschland und Japan Musik aus Österreich, Deutschland und Tschechien. Das "Trio Franconia" mit dem Konzertmeister der Bamberger Symphoniker Bart Vandengogaerde an der Violine, dem 1. Cellisten der Bamberger Matthias Ranft am Violoncello und der preisgekrönten Konzertpianistin und Klavierpädagogin Tomoko Ogasawara am Flügel hat sich zu einer höchst bemerkenswerten kammermusikalischen Einheit zusammengefunden. Das Konzert am Montagabend begeisterte das große Publikum im Kongresshaus Rosengarten mit der fülligen Geschlossenheit der drei Solisten, wobei Tomoko Ogasawara in allen drei Werken den Hauptpart solistisch und in orchestraler Begleitung zu bewältigen hatte.

Gewitzt, filigran und mit fliegenden Fingern führte die Pianistin die Streicher in Joseph Haydns "Trio Nr. 41 es-Moll" zu einem stillen variationsreichen "Andante", das sich in differenzierter Dynamik zu solistischen Streicherkantilenen, romantischen Duetten von Geige und Cello und harmonischem Dreiklang steigerte. Die heitere und flotte Melodie des "Allegro" bot in ihrem temperamentvollen Wechselspiel der Instrumente und mit den reizenden virtuosen Kunststückchen der Geige und des Klaviers beste Unterhaltung im humorvollen Geist Joseph Haydns.

Mit einem ganz anderen Klangbild, mit der sinfonischen Fülle eines breiten Klangteppichs begann das "Trio Nr. 3 c-Moll op. 101" von Johannes Brahms. Voller Energie und vibrierendem Rhythmus entwickelten die drei Musiker in einem Dialog zwischen Klavier und Streichern eine eindringliche Melodik aus einer immer neuen Fülle von Motiven, die sich in Unisono-Gefühlen konzentrierten. Wiegende wienerische und ungarische Klänge wurden von strengen Synkopen martialisch konterkariert und hielten die emotionale Spannung des "Allegro energico" aufrecht. Das "Presto assai" des Scherzos lockerte diese emotionale Dichte mit gedämpfter Stille im Wechsel mit spitzen Motiven angenehm auf, bevor das "Andante grazioso" ein melodienseliges Klavierkonzert in atmosphärischer Begleitung der Streicher vorstellte und damit auf das "Finale. Allegro molto" vorbereitete, in dem die Streicher sehr schnell und leidenschaftlich wild, aus der Tiefe heraus, gegen das Klavier aufbegehren und das sinfonische Werk zu einem dramatischen wohltemperierten Ende führen.

Den zweiten Teil des Konzertes beherrschte die durch Brahms eingeleitete Klangfülle und Melodienseligkeit, die sein Freund und Schüler Antonin Dvorák mit einer eigenen Tonsprache fortführte. Auch sein "Trio f-Moll op. 65" beginnt mit einem energischen sinfonischen "Allegro ma non troppo", das in leidenschaftlichen Melodien die Musiker zu virtuosen solistischen Effekten hochtreibt und neben dem sonoren Klang des Cellos die Violine in den höchsten Lagen erstrahlen lässt. Wie das Solofinale eines Trippelkonzertes erstrahlte das harmonisch perfekt agierende Trio zum Ende des Satzes, das einen neuen Spannungsbogen aufbaut und den Schluss offen lässt. Das folgende "Allegretto grazioso" kontrastierte diese konzentrierte Spannung mit zunächst geheimnisvollen ballettartigen, später rustikal deftigen Affekten, die sich um ein romantisches fließendes Trio des Klaviers drehten. Darauf berührte das "Adagio" mit einem ruhigen eindringlichen Melodiebogen, bei dem sich die Streicher über den Glockenklängen des Pianos zu einem großen Ausdruck vereinten. Purer Wohlklang hin zur Stille beendete das leidenschaftlich bewegte Zwischenspiel. Im "Finale. Allegro con brio" siegte das Feuer der Leidenschaft in der virtuosen Violine und führt zu einem Rausch der Melodien, voller Dynamik, Akzente und einem mitreißenden orchestralen Klavierpart. Scheinschlüsse und erneuter Spannungsaufbau führten letztlich zu einem hinreißend effektvollen Schluss des Satzes und des bewundernswerten Konzertes, das mit andauerndem Applaus und Bravos bedacht wurde.

                        20.02.2018            NEUE PRESSE/ Coburg   Dr.Peter Müller

Presse in Coburger Tageblatt

Schwelgerische Klänge bezaubern in Coburg

Autor: Jochen Berger
Coburg, Montag, 19. Februar 2018

Wie dem Trio Franconia aus Bamberg mit Werken aus Klassik und Romantik ein beeindruckendes Coburg-Debüt gelingt.

An manchen Konzertabenden sind ganz einfach konzipierte Programme das perfekte Rezept. Bestes Beispiel war das Coburg-Debüt des Trios Franconia bei der Gesellschaft der Musikfreunde im Kongresshaus.
Haydn, Brahms und Dvorak - dieser klassisch- romantische Komponisten-Dreiklang bescherte dem Publikum stilsicheren Hörgenuss auf hohem Niveau.

Knapp ein Jahrhundert lag zwischen dem ältesten und dem jüngsten Werk der Vortragsfolge - dem 1795 entstandenen es-Moll-Trio von Joseph Haydn und dem c-Moll-Trio von Johannes Brahms aus dem Jahr 1886.

Bestens harmonierendes Trio

Schon beim einleitenden Haydn-Trio präsentierten sich der Geiger Bart Vandenbogaerde, der Cellist Matthias Ranft und die Pianistin Tomoko Ogasawara als bestens harmonierendes Ensemble. Detailgenau und fein abgestimmt im Zusammenspiel interpretierte das in Bamberg heimische Trio das zweisätzig angelegte Werk.

Spannungsvoll musiziert

Mit großer Intensität interpretierten sie danach das c-Moll-Trio von Brahms - schwelgerisch im Klang und dennoch klar in der Stimmführung. Zwischen elegisch und dramatisch loteten sie den Ausdrucksreichtum dieses Trios spannungsvoll und einfühlsam aus.

Klanglich opulent

Unverdientermaßen ein wenig im Schatten des populären Dumky-Trios steht das f-Moll-Trio von Antonin Dvorak aus dem Jahr 1883. Das ausgedehnte Werk, das mit einer knappen Dreiviertelstunde symphonische Ausmaße erreicht, zieht nicht nur durch seinen melodischen Reichtum, sondern ebenso durch seinen Ausdrucksreichtum in Bann. Dem Trio Franconia gelang eine bemerkenswert spannungsvolle, klanglich geradezu opulente Interpretation, die bei aller Intensität des Ausdrucks stets das Gespür für die großen formalen Bögen bewies.

Presse

Maike Glöckner/Foto

Rezension /Aula Konzert Universität Halle
26.01.2017


"Ein Trio zwischen Freud und Leid"
... Die Trios von Schubert, Rachmaninow und Ravel jedenfalls haben es ihrer nach allen Seiten hin die entlegenen Extreme absuchenden Affektgeladenheit wegen ebenso sehr wie ihrer Virtuosität einfordernden Technik in sich: Das Wechselspiel von trübsinniger Ruhe und aufbrausender Auflehnung, von kantabler Melodik und treibenden Figurationen polyphonen Gepräges, das in immer neuen Anläufen von höchsten Höhen in tiefste Abgründe stürzt, bedarf der Meisterhände des Trio Franconia, um nicht plakativer ‚Affekthascherei‘ anheim zu fallen... 
                                                                                                 Pascal Schiemann  /Scientia Halensis          

Fotos: Maike Glöckner

 


Rezeinsion / Fürth  Schloss Burgfarrnbach 27.09.2016

Presse in Fürth Schloss Burgfarrnbach

Konzert in Fürth 24.09.2016

Press

Rezension Bayreuth:

Review Bayreuth:

Conversations with Friends

The great Trio Franconia is hosted at the Steingraeber House – with a variety of batsBAYREUTH by Katharina Fink

At the start the Septett stole the show from the headlining trio. First one, then two then all at once seven bats started flitting in a most confused manner around the heads of the amused audience in the Chamber music Hall of the Steingraeber House, the same hall where the Trio Franconia would be playing. The ice thoroughly broken, one guest yelled, “Greetings from Strauss!”And to play along with the approaching program, “A prank by Haydn!” It promised to be a memorable evening. The musicians took it in stride, peeped through the door and photographed the audience with the flittermice. The host and hostess of the evening sparkled in many roles, from Bat bandits to big hearted improvisers they were determined to have the rococo hall as the setting for that evenings concert. As long as the bats provide peace and quiet. Everyone situated themselves with a new focus, the public as well as the musicians. And the show went on, a little tighter and warmer than before, but no less breathtaking. The Trio Franconia, made up of Japanese pianist, chamber musician, soloist, and teacher Tomoko Ogasawara, first chair cello to the Bamberger Symphony Matthias Ranft, and Concert Master from the same orchestra Bart Vandenbogaerde, presented an exceptional and youthful formation in its’ prime. Through moderation the instrumentalists presented Haydns’ Trio in e flat minor Hob. XV:31, Schumanns’ Fantasy, op. 88, and Dvoráks’ Trio in f minor, op.65. From soft and almost wistful to the iridescent and irascible, the pieces came together in the interaction of the three musicians. Through this unique team work the excellent artists told deep and fantastic stories that inspired daydreams and staged scenes. The most touching aspect of this action packed evening was quite frankly the moderation. In this musical trialogue we were brought to the same level as the instrumentalists and through their unpretentious, open, and inviting natures we, the audience, calmed and warmed to their shared ethos. The whole evening was so beautiful one wanted to fall to ones knees and pray. During the interval on the warm summer evening with the hosts donated drinks one passing youth in a wife beater and straw hat noted the lit windows of the Steingraeber House mentioned, “ That looks awesome!” It did and it sounded so as well. The over whelming applause, the audience adored the musicians so much through the tropical temperatures that the following the end was an encore of a new Schumann piece. Through the tropical temperatures the audience showed their adoration with unending and overwhelming applause that the trio graced the public with an encore of a new Schumann piece. Who could blame the Bats for wanting to take part in the evening?

-Katharina Fink - Nordbayerischer Kurier- 13.08.2015-

Review Jever:

Fantastical Drama at the upper most echelon

The audience was impressed by the high-level of professional cooperation that was presented in the Haydn Piano Trio that on on side left space for each instrument to display their individual character and on the side showed us the trio as one unit through their art of interpretation. The Trio offered up another masterpiece in the F minor Piano Trio from Antonin Dvorák from 1883. Through this work the three musicians transformed the music into complete passion, physical intensity and total drama through their brilliant exchange. It seemed like the all of the challenging obstacles just encouraged the three musicians to ever higher level and accomplishments.
                - Désirée Warntjen  - Jeversches Wochenblatt - 13.06.2015

Review from Schloss Rentweinsdorf

Without complaint and with incomparable artistry, not only the pianist Ogasawara but also the violinist Vandenbogaerde, presented the two movement (Haydn es-minor), highly difficult, and picky piece. With Ranft on the cello the trio was complete and the listening delicacy perfected, but of course the audible and visual was brought to a perfect unity.
                                               - Sabine Meissner, MAIN-POST, 28.7.2014

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VITA Bart Vandenbogaerde/ Violine

Bart Vandenbogaerde wurde in Belgien geboren. Seit 2013 ist er 
1. Konzertmeister der Bamberger Symphoniker. Als Gastkonzertmeister spielt er regelmäßig bei Orchestern wie die Bayerische Staatsoper in München, das Staatsorchester Hamburg, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester in Leipzig, das WDR Symphonieorchester Köln, die Wiener Symphoniker u.a.
Er erhielt das Master of Music Diplom bei Prof. K. Hülsmann an der Hochschule von Utrecht.
Als Solist gastierte Bart Vandenbogaerde u.a. mit Violinkonzerte von Vivaldi, Mozart, Mendelssohn, Bach, Beethoven, Paganini, Vieuxtemps, Saint-Saëns, Tschaikowski, Korngold, Bruch, Sibelius, Dvořák und Schostakovitsch. In 2017 spielt er das Violinkonzert von Wolfgang Rihm beim Würzburger Mozartfest mit den Bamberger Symphonikern.
Auch als Kammermusiker konzertiert er im In- und Ausland, sowohl mit Stimmführern der Bamberger Symphoniker als auch mit anderen internationalen Musikern wie Till Fellner und Tabea Zimmermann. 

Er arbeitete zusammen mit Dirigenten wie Jakub Hrůša, Jonathan Nott, Herbert Blomstedt, Yannick Nézet–Seguin, Valery Gergiev, Christoph Eschenbach, Sir Simon Rattle, Sir John Eliot Gardiner, Sir Andrew Davis, Frans Brüggen, James Conlon, Robin Ticciati, Kurt Masur, Andrey Boreyko, Thomas Zehetmair, Maxim Schostakovitsch, Philippe Jordan, Gustavo Dudamel, Philippe Herreweghe, Jaap van Zweden, Jiří Bělohlávek, James Gaffigan u.a.
Konzerttourneen führten ihn durch ganz Europa, Nordamerika, Südamerika, Australien, Asien und in den Nahen Osten, wo er zahlreiche Auftritte in Radio und Fernsehen hatte und als Gastprofessor in verschiedenen Meisterkursen und Festivals unterrichtete.

 Bart Vandenbogaerde spielt eine Violine von Joseph Guarneri “del Gesù“ aus dem Jahre 1742. 

 

 

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