TRIO FRANCONIA

Trio "Franconia”トリオ ”フランコニア”

Trio Franconia

中世の面影をそのまま残すバンベルグ市はドイツ、バイエルン州北部フランケン地方に位置します。バンベルグ交響楽団 首席コンサートマスター、バート・ヴァンデンボガーデと
首席ソロチェリストのマティアス・ランフトと共にこの地方の守護聖女フランコニアの名に由来したピアノトリオ「トリオ・フランコニア」を新たに結成しました。


今シーズンのプラグラム:

ラフマニノフ:トリオ ”エレジアック” ト短調
シューベルト:トリオ 変ホ長調 Op.100
ラヴェル:トリオ イ短調

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ハイドン: トリオ 変ホ短調 Hob.XV:31
シューマン: トリオ 「幻想小曲集」Op.88
ドヴォルザーク:  トリオ ヘ短調 Op.65
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シューベルト: 「夜想曲」変ホ長調 D.897
ブラームス:  トリオ ハ長調 Op.87
ベートーヴェン: トリオ 変ロ長調 「大公」

 

Presse in Schweinfurt

Vollendete Kammermusik

Das Klaviertrio Franconia spielte im Theater Stücke aus über 100 Jahren Klavierkammermusik

SCHWEINFURT (etv) Wieder einmal kam das Publikum im Foyer des Schweinfurter Theaters in den Genuss eines vollendeten Kammermusikabends: Das Klaviertrio Franconia schlug mit seinem Programm einen Bogen über 100 Jahre Klavierkammermusik, angefangen von der Kompositionskunst eines Joseph Haydn im ausgehenden 18. Jahrhundert (Klaviertrio C-Dur Hob XV:27) über den späten Franz Schubert (Klaviertrio Es-Dur op. 100) bis hin zum reifen Johannes Brahms (Klaviertrio c-Moll op. 101).
Der Zusammenschluss des Belgiers Bart Vandenbogaerde als Geiger 1. Konzertmeister der Bamberger Symphoniker mit Matthias Ranft, Solocellist desselben Orchesters, und der japanischen Pianistin Tomoko Ogasawara kann nur als Glücksfall gewertet werden. Hier resultiert aus einem so tiefen Verständnis und gemeinsamen Eindringen in strukturelle und emotionale Schichten der Werke, dazu ganz offensichtlicher Harmonie auch im menschlichen Bereich, ein ungemein dicht gewebtes miteinander Musizieren. Völlig ausgewogen klangen die Instrumente, Dominanz gab es nur dort, wo sie der Notentext verlangt. Volltönend, weich und rund das Cello von Matthias Ranft, hell und klar die Violine von Bart Vandenbogaerde, farbenreich und differenziert Tomoko Ogasawara am Flügel. In rauschhafte Virtuosität können die drei Künstler ausbrechen, diese völlig selbstverständlich scheinbar anstrengungslos präsentieren. Unvermittelte Stimmungswechsel lebt das Trio in perfekter Übereinstimmung und bestechender Schlüssigkeit.

Souverän, beeindruckend, überwältigend

Ein fröhlich motorischer Impetus bei Schubert läuft hinein in einen grandios ausmusizierten Allegro- Schluss. Intensiv ist die Wirkung auch im Andante con moto; dem Trio Franconia gelingt nicht nur hier ein völliges sich Einlassen auf die Musik, ein Erspüren und Ausdrücken des Charakters. Sinfonisch der anfängliche Gestus bei Brahms; umso umschatteter, spannend und geheimnisvoll kann sich der Erzählteppich im zweiten Satz entfalten. Ogasawara zaubert leuchtend leichte Arpeggien im Andante grazioso; die Pianistin, Ranft und Vandenbogaerde schaffen ein liebevolles Spiel mit geschmackvoll ausgekosteten volkstümlichen Elementen, niemals manieriert oder übertrieben.
Von Anbeginn hatten die drei Künstler auch bei Haydn den elegant-heiteren Ton, das rechte Tempo, den tänzerischen Ausdruck, die frühlingshafte Zartheit getroffen: Sanft, aber zupackend, deftig, aber dennoch delikat, schickten sie das Werk in den Raum, musizierten freudig, mit- und hinreißend! Das war souverän, beeindruckend, überwältigend, leider vergänglich – Bravi und Jubel!
                      Main-Post Würzburg und  Schweinfurter Tagblatt   29.01.2019 / Elke Tober-Vogt

NEUE PRESSE in Coburg

Im Sog starker Melodien

Klangfülle und Melodienseligkeit: Das "Trio Franconia" der Bamberger Symphoniker begeistert die Coburger Musikfreunde im Kongresshaus Rosengarten.

Coburg - Beim Konzert der Gesellschaft der Musikfreunde Coburg spielten Musiker aus Belgien, Deutschland und Japan Musik aus Österreich, Deutschland und Tschechien. Das "Trio Franconia" mit dem Konzertmeister der Bamberger Symphoniker Bart Vandengogaerde an der Violine, dem 1. Cellisten der Bamberger Matthias Ranft am Violoncello und der preisgekrönten Konzertpianistin und Klavierpädagogin Tomoko Ogasawara am Flügel hat sich zu einer höchst bemerkenswerten kammermusikalischen Einheit zusammengefunden. Das Konzert am Montagabend begeisterte das große Publikum im Kongresshaus Rosengarten mit der fülligen Geschlossenheit der drei Solisten, wobei Tomoko Ogasawara in allen drei Werken den Hauptpart solistisch und in orchestraler Begleitung zu bewältigen hatte.

Gewitzt, filigran und mit fliegenden Fingern führte die Pianistin die Streicher in Joseph Haydns "Trio Nr. 41 es-Moll" zu einem stillen variationsreichen "Andante", das sich in differenzierter Dynamik zu solistischen Streicherkantilenen, romantischen Duetten von Geige und Cello und harmonischem Dreiklang steigerte. Die heitere und flotte Melodie des "Allegro" bot in ihrem temperamentvollen Wechselspiel der Instrumente und mit den reizenden virtuosen Kunststückchen der Geige und des Klaviers beste Unterhaltung im humorvollen Geist Joseph Haydns.

Mit einem ganz anderen Klangbild, mit der sinfonischen Fülle eines breiten Klangteppichs begann das "Trio Nr. 3 c-Moll op. 101" von Johannes Brahms. Voller Energie und vibrierendem Rhythmus entwickelten die drei Musiker in einem Dialog zwischen Klavier und Streichern eine eindringliche Melodik aus einer immer neuen Fülle von Motiven, die sich in Unisono-Gefühlen konzentrierten. Wiegende wienerische und ungarische Klänge wurden von strengen Synkopen martialisch konterkariert und hielten die emotionale Spannung des "Allegro energico" aufrecht. Das "Presto assai" des Scherzos lockerte diese emotionale Dichte mit gedämpfter Stille im Wechsel mit spitzen Motiven angenehm auf, bevor das "Andante grazioso" ein melodienseliges Klavierkonzert in atmosphärischer Begleitung der Streicher vorstellte und damit auf das "Finale. Allegro molto" vorbereitete, in dem die Streicher sehr schnell und leidenschaftlich wild, aus der Tiefe heraus, gegen das Klavier aufbegehren und das sinfonische Werk zu einem dramatischen wohltemperierten Ende führen.

Den zweiten Teil des Konzertes beherrschte die durch Brahms eingeleitete Klangfülle und Melodienseligkeit, die sein Freund und Schüler Antonin Dvorák mit einer eigenen Tonsprache fortführte. Auch sein "Trio f-Moll op. 65" beginnt mit einem energischen sinfonischen "Allegro ma non troppo", das in leidenschaftlichen Melodien die Musiker zu virtuosen solistischen Effekten hochtreibt und neben dem sonoren Klang des Cellos die Violine in den höchsten Lagen erstrahlen lässt. Wie das Solofinale eines Trippelkonzertes erstrahlte das harmonisch perfekt agierende Trio zum Ende des Satzes, das einen neuen Spannungsbogen aufbaut und den Schluss offen lässt. Das folgende "Allegretto grazioso" kontrastierte diese konzentrierte Spannung mit zunächst geheimnisvollen ballettartigen, später rustikal deftigen Affekten, die sich um ein romantisches fließendes Trio des Klaviers drehten. Darauf berührte das "Adagio" mit einem ruhigen eindringlichen Melodiebogen, bei dem sich die Streicher über den Glockenklängen des Pianos zu einem großen Ausdruck vereinten. Purer Wohlklang hin zur Stille beendete das leidenschaftlich bewegte Zwischenspiel. Im "Finale. Allegro con brio" siegte das Feuer der Leidenschaft in der virtuosen Violine und führt zu einem Rausch der Melodien, voller Dynamik, Akzente und einem mitreißenden orchestralen Klavierpart. Scheinschlüsse und erneuter Spannungsaufbau führten letztlich zu einem hinreißend effektvollen Schluss des Satzes und des bewundernswerten Konzertes, das mit andauerndem Applaus und Bravos bedacht wurde.

                        20.02.2018            NEUE PRESSE/ Coburg   Dr.Peter Müller

Presse in Coburger Tageblatt

Schwelgerische Klänge bezaubern in Coburg

Autor: Jochen Berger
Coburg, Montag, 19. Februar 2018

Wie dem Trio Franconia aus Bamberg mit Werken aus Klassik und Romantik ein beeindruckendes Coburg-Debüt gelingt.

An manchen Konzertabenden sind ganz einfach konzipierte Programme das perfekte Rezept. Bestes Beispiel war das Coburg-Debüt des Trios Franconia bei der Gesellschaft der Musikfreunde im Kongresshaus.
Haydn, Brahms und Dvorak - dieser klassisch- romantische Komponisten-Dreiklang bescherte dem Publikum stilsicheren Hörgenuss auf hohem Niveau.

Knapp ein Jahrhundert lag zwischen dem ältesten und dem jüngsten Werk der Vortragsfolge - dem 1795 entstandenen es-Moll-Trio von Joseph Haydn und dem c-Moll-Trio von Johannes Brahms aus dem Jahr 1886.

Bestens harmonierendes Trio

Schon beim einleitenden Haydn-Trio präsentierten sich der Geiger Bart Vandenbogaerde, der Cellist Matthias Ranft und die Pianistin Tomoko Ogasawara als bestens harmonierendes Ensemble. Detailgenau und fein abgestimmt im Zusammenspiel interpretierte das in Bamberg heimische Trio das zweisätzig angelegte Werk.

Spannungsvoll musiziert

Mit großer Intensität interpretierten sie danach das c-Moll-Trio von Brahms - schwelgerisch im Klang und dennoch klar in der Stimmführung. Zwischen elegisch und dramatisch loteten sie den Ausdrucksreichtum dieses Trios spannungsvoll und einfühlsam aus.

Klanglich opulent

Unverdientermaßen ein wenig im Schatten des populären Dumky-Trios steht das f-Moll-Trio von Antonin Dvorak aus dem Jahr 1883. Das ausgedehnte Werk, das mit einer knappen Dreiviertelstunde symphonische Ausmaße erreicht, zieht nicht nur durch seinen melodischen Reichtum, sondern ebenso durch seinen Ausdrucksreichtum in Bann. Dem Trio Franconia gelang eine bemerkenswert spannungsvolle, klanglich geradezu opulente Interpretation, die bei aller Intensität des Ausdrucks stets das Gespür für die großen formalen Bögen bewies.

Presse

Maike Glöckner/Foto

Rezension /Aula Konzert Universität Halle
26.01.2017


"Ein Trio zwischen Freud und Leid"
... Die Trios von Schubert, Rachmaninow und Ravel jedenfalls haben es ihrer nach allen Seiten hin die entlegenen Extreme absuchenden Affektgeladenheit wegen ebenso sehr wie ihrer Virtuosität einfordernden Technik in sich: Das Wechselspiel von trübsinniger Ruhe und aufbrausender Auflehnung, von kantabler Melodik und treibenden Figurationen polyphonen Gepräges, das in immer neuen Anläufen von höchsten Höhen in tiefste Abgründe stürzt, bedarf der Meisterhände des Trio Franconia, um nicht plakativer ‚Affekthascherei‘ anheim zu fallen... 
                                                                                                 Pascal Schiemann  /Scientia Halensis          

Fotos: Maike Glöckner

 


Rezeinsion / Fürth  Schloss Burgfarrnbach 27.09.2016

Presse in Fürth Schloss Burgfarrnbach

Konzert in Fürth 24.09.2016

新聞批評

8月11日、トリオ”フランコニア” バイロイト市、
シュタイングレーバーハウス

出番直前に会場に隠れていたコウモリ7匹が出没,急遽隣のロココ大広間に移り、リストが150年以上前に有していた歴史的ピアノにて演奏するという大ハプニング。室温34度の中、演奏者、聴衆ともに熱い、しかし、忘れがたい一晩となった。

友人同士の対話

....トリオはハイドン、シューマン、ドヴォルザークにて楽器同士の対話を聴かせてくれた。柔和で時には憂愁、そして沸騰する情熱までに変幻し、様々な色合いにさんざめく各曲が3 人の素晴らしい音楽家の卓越したチームワークのもとで見事に奥深い物語りとなって再現された:彷彿とする走馬灯、舞台画像。この色彩豊かな一晩に最もふさ わしい形容はまさしく”対話”であろう。何故ならこの3人の対等な会話は各楽器奏者に共通な性格、ーてらいなく、親近感に溢れ、心琴に触れるー で聴衆 を魅了したのであるから。...
      カタリーナ・フィンク ー北バイエルン新聞ー 8月13日

 

6月11日、イエーヴァー市 王宮

世界トップクラスの素晴らしくドラマチックな演奏
...聴衆は冒頭のハイドン変ホ短調トリオにおいてすでに彼等の調和のとれた最高度に職人芸的共演に魅了された。楽曲の芸術的解釈はさらに各楽器の見事な性格描写を可能にし、素晴らしい全体像を描き出した。...ドヴォルザーク1883年作の傑作ヘ短調トリオの演奏は素晴らしく情熱的でほとんど肉体的とさえ言える緊張と劇的な盛り上がりに変容する輝かしい共演だった。3人の演奏者は困難さを常にさらなる高揚へと昇華し互いに鼓舞しているかのようだった。...

デジレー・ヴァーンティエン ー北西ドイツ、週間イェーヴァー新聞ー

 

レントヴァインドルフ城 (コンサートシリーズ:フランケンの夏)

ピアニスト小笠原智子とヴァイオリニスト、ヴァンデンボガーデはどんな困難なパッセージにおいても揺るぐことない芸術的完成度で共演した。チェリストのマティアス・ランフトを加えてトリオは完璧なアンサンブルで、聴衆のを聴覚と視覚を同時に満喫させてくれた。

                                                           ザビーネ・マイスナー   ー マインポストー
 

VITA Bart Vandenbogaerde/ Violine

Bart Vandenbogaerde wurde in Belgien geboren. Seit 2013 ist er 
1. Konzertmeister der Bamberger Symphoniker. Als Gastkonzertmeister spielt er regelmäßig bei Orchestern wie die Bayerische Staatsoper in München, das Staatsorchester Hamburg, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester in Leipzig, das WDR Symphonieorchester Köln, die Wiener Symphoniker u.a.
Er erhielt das Master of Music Diplom bei Prof. K. Hülsmann an der Hochschule von Utrecht.
Als Solist gastierte Bart Vandenbogaerde u.a. mit Violinkonzerte von Vivaldi, Mozart, Mendelssohn, Bach, Beethoven, Paganini, Vieuxtemps, Saint-Saëns, Tschaikowski, Korngold, Bruch, Sibelius, Dvořák und Schostakovitsch. In 2017 spielt er das Violinkonzert von Wolfgang Rihm beim Würzburger Mozartfest mit den Bamberger Symphonikern.
Auch als Kammermusiker konzertiert er im In- und Ausland, sowohl mit Stimmführern der Bamberger Symphoniker als auch mit anderen internationalen Musikern wie Till Fellner und Tabea Zimmermann. 

Er arbeitete zusammen mit Dirigenten wie Jakub Hrůša, Jonathan Nott, Herbert Blomstedt, Yannick Nézet–Seguin, Valery Gergiev, Christoph Eschenbach, Sir Simon Rattle, Sir John Eliot Gardiner, Sir Andrew Davis, Frans Brüggen, James Conlon, Robin Ticciati, Kurt Masur, Andrey Boreyko, Thomas Zehetmair, Maxim Schostakovitsch, Philippe Jordan, Gustavo Dudamel, Philippe Herreweghe, Jaap van Zweden, Jiří Bělohlávek, James Gaffigan u.a.
Konzerttourneen führten ihn durch ganz Europa, Nordamerika, Südamerika, Australien, Asien und in den Nahen Osten, wo er zahlreiche Auftritte in Radio und Fernsehen hatte und als Gastprofessor in verschiedenen Meisterkursen und Festivals unterrichtete.

 Bart Vandenbogaerde spielt eine Violine von Joseph Guarneri “del Gesù“ aus dem Jahre 1742. 

 

 

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